PinDMD
Kontaktbasierte Dosierung von Pikoliter bis Nanoliter
Pin-Mikrodosierer für die kontaktbasierte Dosierung
Der Pin-Mikrodosierer PinDMD, kurz für Pin-Driven MicroDispenser, ist ein System für die kontaktbasierte Dosierung: Pins mit stumpfem Ende oder Kapillarpins tragen die Flüssigkeit präzise auf. Der Standardkopf nimmt bis zu 36 Pins in einer 6 × 6-Anordnung auf, kundenspezifische Konfigurationen sind möglich. Der PinDMD dosiert genau und reproduzierbar auf Objektträger, Membranen, Mikrofluidik-Kartuschen und 96-Well-Platten – ideal für wissenschaftliche und industrielle Hochdurchsatz-Arbeitsabläufe.
Der PinDMD lässt sich auf unseren Mikrodosiersystemen iTWO, iONE und iZERO betreiben.
Gleichbleibende Präzision im Kontaktdruck – der PinDMD in der Broschüre (PDF)
Wichtigste Merkmale
- 36 Pins pro Kopf (6 × 6)
- 4,5 mm Spotabstand
- Kapillarpins oder Pins mit stumpfem Ende
- 80 µm bis 500 µm Spitzendurchmesser
- Einzeltropfenvolumen 350 pL bis 25 nL
- Absolut chemisch inert
Funktionsprinzip
Der Kontaktdruck hängt stark von der Benetzbarkeit der Zieloberfläche ab – sie bestimmt das aufgetragene Volumen und die Prozesssicherheit. Nähert sich die Pinspitze dem Substrat und berührt es, sorgen Adhäsionskräfte und Oberflächenspannung dafür, dass ein kleiner Tropfen auf der Oberfläche bleibt, wenn sich der Pin wieder hebt. Hier greifen Pinmechanik, Flüssigkeitseigenschaften und Oberflächenwechselwirkung präzise ineinander.
Verschiedene Pin-Typen
Kapillarpins haben ein verjüngtes Ende und nutzen Oberflächenspannung und Adhäsion, um aus einer einzigen Aufnahme mehrere hundert Spots zu setzen – hohe Präzision bei kleinen Volumina und hohem Durchsatz. Pins mit stumpfen, flachen Spitzen eignen sich hervorragend für die direkte, hochpräzise Kontaktdosierung. Zusammen decken beide Pin-Typen ein breites Spektrum an Mikrodosieraufgaben ab.
Unterschiedliche Volumina
Die Pingröße bestimmt das übertragene Volumen – im Zusammenspiel mit der Oberflächenspannung der Flüssigkeit und der Benetzung der Oberfläche. Unsere Technologie für das Kontakt-Spotting bietet Pindurchmesser von 80 bis 500 µm. Damit lassen sich Probenaliquots von 0,5 bis 30 Nanoliter präzise auftragen.
Verschiedene Layouts der Pinköpfe
Wir bieten unterschiedliche Pinkopf-Layouts, zugeschnitten auf Ihre Anwendung. Der Standardkopf hat eine 6 × 6-Anordnung mit 4,5 mm Abstand für 384-Well-Platten. Für andere Plattenformate oder besondere Projektanforderungen sind kundenspezifische Layouts erhältlich – so passt Ihr Pin-Spotter exakt zu Ihrer Forschung.
Kontaktdosierung mit hohem Durchsatz
Unser 10 × 10-Pinkopf bietet 100 vollständig synchronisierte Kanäle für gleichzeitiges Aufnehmen und Spotten – ursprünglich als kundenspezifische Hochdurchsatz-Lösung entwickelt. Er unterstützt 384- und 96-Well-Formate und flexible Spotmuster auf Kunststoff- oder funktionalisierten Substraten. Diese Technologie ist heute in die iONE-1200-Plattform integriert und bei INTER-ARRAY in Deutschland produktiv im Einsatz.